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Keine Schuld bei Astbruch

AUGSBURG. Das Amtsgericht Augsburg hat die Klage eines Mannes abgewiesen, der Schadensersatz von einem Baumeigentümer wollte. Nach starkem Schneefall brach der Ast einer Kiefer ab und stürzte auf das Auto des Klägers. Hierbei entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 2700 Euro. Nach seiner Auffassung hätte der in den Straßenraum wachsende Ast zurück geschnitten werden müssen.
Das Gericht wies die Klage ab. Gesunde Äste müssten nicht eingekürzt werden. Es verwies zudem auf die halbjährliche Kontrollpflicht, die allerdings fachlich und auch nach allgemeiner Rechtsprechung nicht gerechtfertigt ist.

via stadtzeitung.de