Im Oktober 2026 findet die internationale QGIS User Conference in Laax in der Schweiz statt. Die Konferenz bringt Anwender, Entwickler, Unternehmen, Behörden und Open-Source-Interessierte aus aller Welt zusammen und zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen rund um QGIS und Open Source GIS.
Die eigentliche Konferenz läuft vom 5.–6. Oktober 2026, ergänzt durch Workshops, das Contributors Meeting und ein Rahmenprogramm in den Schweizer Alpen. Veranstaltungsort ist das Gebiet rund um den Crap Sogn Gion auf etwa 2.200 m Höhe. (blog.qgis.org)
QGIS entwickelt sich rasant weiter
QGIS hat sich längst von einem klassischen Desktop-GIS zu einer leistungsfähigen Plattform für Datenerfassung, Analyse, Automatisierung und mobile Anwendungen entwickelt. Besonders spannend sind derzeit unter anderem:
- mobile Datenerfassung mit QField
- Automatisierung mit Python
- WebGIS- und Cloud-Lösungen
- mehrsprachige Projekte
- 3D- und Punktwolken-Unterstützung
- individuelle Plugins und Workflows
- Open-Source-Strategien für Behörden und Unternehmen
Gerade in Zeiten steigender Lizenzkosten und wachsender Anforderungen an digitale Souveränität gewinnt Open Source GIS zunehmend an Bedeutung.
Interessant für Baumkataster und kommunales Grünflächenmanagement
Auch im Bereich Baumkataster und Baumkontrolle eröffnet QGIS enorme Möglichkeiten. Viele Funktionen, die früher nur mit teurer Spezialsoftware möglich waren, lassen sich heute flexibel mit QGIS und QField umsetzen.
Dazu gehören beispielsweise:
- digitale Baumkataster
- mobile Baumkontrollen mit QField
- automatisierte Berichte und Layouts
- individuelle Prüf- und Bewertungslogiken
- mehrsprachige Projekte
- offene und langfristig nutzbare Datenstrukturen
Gerade die Kombination aus Flexibilität, Erweiterbarkeit und Herstellerunabhängigkeit macht QGIS für viele Kommunen, Fachbüros und Sachverständige zunehmend interessant.
Austragungsort mit besonderem Bezug zu QField
Laax dürfte vielen QGIS-Nutzern bereits bekannt sein: Dort sitzt unter anderem auch OPENGIS.ch, das Unternehmen hinter der Entwicklung von QField. Die Region bietet damit nicht nur eine außergewöhnliche Kulisse, sondern auch einen direkten Bezug zur Weiterentwicklung zentraler Open-Source-GIS-Werkzeuge.
Internationale Community und Praxisbeispiele
Die QGIS User Conference lebt vor allem vom Austausch zwischen Anwendern aus unterschiedlichsten Bereichen. Vorgestellt werden unter anderem Praxisprojekte aus:
- Kommunen und Behörden
- Umwelt- und Naturschutz
- Infrastruktur und Planung
- Wissenschaft und Forschung
- Forstwirtschaft und Grünflächenmanagement
- Vermessung und Geodatenanalyse
Dabei zeigt sich jedes Jahr aufs Neue, wie leistungsfähig moderne Open-Source-GIS-Lösungen inzwischen geworden sind.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der offiziellen Konferenzseite:
