Asiatischer Laubholzbockkäfer erreicht Münchner Stadtgebiet

MÜNCHEN. Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) hat nach seinem Auftreten in Neubiberg und Feldkirchen nun auch das Stadtgebiet der bayerischen Landeshauptstadt erreicht. Trotz der zahlreichen Fällungen wurden Fraßspuren des Käfers im Riemer Wald unweit der Messe entdeckt. Der Bereich lag bereits in der Quarantänezone, Spuren des ALB wurden bei einem routinemäßigen Monitoring des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg (AELF) entdeckt. In der Nähe befindet sich mit dem Riemer Park die drittgrößte Parkanlage Münchens.

Die Kritik an der Vorgehensweise potentielle Wirtsbäume im Umkreis von 100 Metern um einen Fundort zu fällen dürfte weiter wachsen. Nun steigt auch ebenfalls die Sorge, dass der Käfer weiter vordringt oder bereits vorgedrungen ist und auch der Baumbestand etwa im Englischen Garten gefährdet ist.




Aktuelle Karte mit den Befallsorten des ALB