Mit Treesta 1.5.0 wird die Arbeit mit QGIS und QField an mehreren entscheidenden Stellen einfacher. Im Mittelpunkt des Updates stehen eine verständlichere Bedienung, stabilere Flächenformulare, eine übersichtlichere Darstellung von Kontrollfristen und deutlich flexiblere Berichte.

Fotos rücken im Bericht automatisch nach
Eine der wichtigsten Neuerungen betrifft die Fotodokumentation. Treesta gibt vorhandene Fotos nun automatisch in den Berichten aus. Nicht belegte Fotofelder werden übersprungen und nachfolgende Bilder rücken selbstständig nach.
Dadurch entstehen keine unnötigen Lücken mehr – unabhängig davon, in welchen Fotofeldern die Aufnahmen gespeichert wurden. Auch ein hinterlegter Bildpfad ohne tatsächlich vorhandene Datei führt nicht mehr zu einem leeren Platzhalter.
Bei umfangreichen Dokumentationen wird eine weitere Fotoseite nur dann ausgegeben, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Die Berichte werden dadurch kompakter und müssen vor dem Versand seltener manuell nachbearbeitet werden.

Artenschutzangaben nur bei vorhandenen Daten
Angaben zu Habitatstrukturen und artenschutzrechtlichen Maßnahmen werden automatisch auf einer zusätzlichen Berichtsseite dargestellt. Diese Seite erscheint jedoch nur, wenn entsprechende Informationen vorliegen.
Treesta kann dabei unter anderem folgende Inhalte ausgeben:
- Habitatstrukturen in Krone und Stamm
- festgestellte oder potenziell betroffene Arten
- ergänzende Hinweise
- Vermeidungs- und Minderungsmaßnahmen
- Ersatzmaßnahmen
Bleiben diese Felder leer, wird auch keine unnötige Berichtsseite erzeugt.
Der letzte Kontrollgang auf einen Blick
Die Darstellung des letzten Kontrollgangs wurde vereinfacht. Statt einer umfangreichen technischen Ausgabe zeigt der Bericht nun kompakt:
- das Datum der letzten Kontrolle
- die Bereiche, in denen Schadmerkmale erfasst wurden
- die Bereiche, für die Maßnahmen hinterlegt sind
So lässt sich schneller erkennen, welche Teile des Baumes bei der letzten Kontrolle auffällig waren und ob Maßnahmen empfohlen wurden.

Kontrollfristen übersichtlicher dargestellt
Die Symbolisierung der Kontrollfristen wurde umfassend überarbeitet. Auf der Karte ist nun deutlicher erkennbar, ob ein Baum:
- noch nicht zur Kontrolle ansteht
- demnächst kontrolliert werden muss
- bereits fällig oder deutlich überfällig ist
- am heutigen Tag kontrolliert wurde
- neu erfasst wurde
- temporär oder permanent angelegt ist
- entfernt beziehungsweise nicht mehr vorhanden ist
Der Kontrollzeitraum wird bereits einige Monate vor dem eigentlichen Fälligkeitstermin sichtbar. Dadurch lassen sich bevorstehende Kontrollen frühzeitig erkennen und sinnvoll bündeln.
Die zugrunde liegende Logik wurde zugleich robuster gestaltet. Unterschiedliche Speicherformen leerer Werte werden zuverlässig berücksichtigt, sodass es seltener zu falschen Darstellungen kommt.

Treesta – modernes Baumkataster
Treesta verbindet professionelle Baumkontrolle mit den Möglichkeiten moderner GIS-Technologie.
Flexible digitale Baumverwaltung mit QGIS & QField – offlinefähig, mehrsprachig und ohne unnötige Cloud-Abhängigkeiten.

Entwickelt für Kommunen, Fachbüros und professionelle Anwender.
Bild teilweise KI-generiert
Einfachere Arbeit mit Plänen und waldartigen Beständen
Die Bedienung des Flächenlayers wurde grundlegend vereinfacht. Die bisher erforderliche Auswahl über eine Checkbox entfällt. Treesta erkennt die vorgesehene Nutzung nun automatisch anhand der eingegebenen Daten:
- Eine Fläche ohne Kontrollintervall wird als Plan verwendet, sobald Straße oder Standort eingetragen wurden.
- Eine Fläche mit Kontrollintervall gilt als waldartiger Bestand.
- Ein neu gezeichnetes, noch nicht ausgefülltes Polygon bleibt eindeutig als neuer Datensatz erkennbar.
Damit müssen Anwender nicht mehr vorab entscheiden, welche Funktion eine Fläche erhalten soll. Die Eingaben selbst bestimmen die weitere Verarbeitung und die Ausgabe im passenden Atlas.
Waldartige Bestände werden zusätzlich danach unterschieden, ob die nächste Kontrolle bereits fällig ist. Im Atlas werden unabhängig davon alle Bestände mit hinterlegtem Kontrollintervall berücksichtigt.
Reduziertes und stabileres Flächenformular
Das Formular für Pläne und waldartige Bestände wurde neu aufgebaut und auf die tatsächlich benötigten Angaben konzentriert. Nicht erforderliche Checkboxen und selten genutzte Eingabefelder wurden entfernt.
Das macht die Erfassung in QField nicht nur verständlicher, sondern verbessert auch die Stabilität und Reaktionsgeschwindigkeit bei der mobilen Bearbeitung.
Verständlichere Auswahl statt technischer Schalter
Auch der Status temporärer und permanenter Bäume lässt sich nun über eine eindeutige Auswahl festlegen. Anwender müssen nicht mehr aus einer technischen Checkbox ableiten, welche Bedeutung ein aktivierter oder deaktivierter Schalter besitzt.
Weitere Begriffe und Statusangaben wurden sprachlich überarbeitet und für alle in Treesta unterstützten Sprachen ergänzt.
Kleine Änderungen mit großer Wirkung
Neben den sichtbaren Neuerungen enthält Treesta 1.5.0 zahlreiche Detailverbesserungen:
- vereinheitlichte Schrift- und Textdarstellung in Berichten
- verständlichere Hinweise zur Atlasvorschau und zum PDF-Export
- relative Fotopfade für weitere Dokumentationsbilder
- überarbeitete Kartenthemen
- robustere Filter und Statusabfragen
- korrigierte Einstellungen des Flächenlayers
- aktualisierte Übersetzungen
Treesta 1.5.0 konzentriert sich damit vor allem auf den Arbeitsalltag: weniger unnötige Eingaben, übersichtlichere Karten und Berichte sowie eine zuverlässigere Nutzung auf mobilen Geräten.
Treesta wird nun zusätzlich anhand festgelegter Testabläufe systematisch unter verschiedenen QGIS- und QField-Versionen geprüft und die Ergebnisse nachvollziehbar dokumentiert.
Detaillierte Informationen bei GitHub

