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Baumkataster in der Cloud

Dieser Beitrag wurde am 12. Juni 2018 veröffentlicht und ist möglicherweise nicht mehr aktuell.

Das Baumkataster läuft eigentlich offline. Dies erspart Hostingkosten (bei Geodaten) und bietet auch in ländlichen Gebieten ohne guter Internetverbindung vollen Zugriff auf alle Daten. Zudem schont eine deaktivierte mobile Internetverbindung den Akku (gerade beim Arbeiten mit QField auf dem Smartphone). Nachteilig ist leider, dass man die Daten manuell sichern und auf andere Geräte überspielen muss. Mit einem Cloudspeicher können alle Vorteile des Offline-Arbeitens mit den Vorteilen einer serverseitigen Speicherung und Online-Synchronisation verbunden werden.

Als Software verwende ich Nextcloud, welche auf einem angemieteten Server in Deutschland installiert ist. Nextcloud ist als Open-Source-Software kostenlos erhältlich und soll auch in den Ministerien des Bundes eingesetzt werden.

Die jeweiligen Geräte synchronisieren sich automatisch über Apps mit den Dateien auf dem Server, so dass auf Smartphone, Tablet und Laptop alle Daten identisch sind. Zusätzlich werden Versionen der Dateien auf dem Server gespeichert. Alte Datenstände sind so auch gesichert und können bei Bedarf wieder hergestellt werden. 

In der Cloud werden zudem Kalendereinträge und Kontakte gespeichert und zwischen den Geräten synchronisiert.

Alle Daten können zudem einfach geteilt werden. So lassen sich auch Daten für Kunden schnell weitergeben.

Informationen unter nextcloud.com

Sind Sie an Cloudspeicherplatz für Ihr Baumkataster interessiert?

Autor

Gründer und Geschäftsführer von Baumsicht, Arborist und Berufscamper.

2 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Im Moment habe ich keine Zeit, mich mit Cloud zu befassen, würde mich aber gerne im nächsten Jahr mit meinem Baumkataster intensiver befassen. Wäre für mich sehr praktisch, wenn im kommenden Jahr wieder Lehrgänge im Umgang mit dem Baumkataster angeboten werden. Ich bin vollkommen „raus“.

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